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Geschichte der Optik, vom Ursprunge dieser Wissenschaft bis auf die gegenwärtige Zeit
I: Von Aristoteles bis Newton. II: Von Newton bis Euler
Nachdruck 1998 d. Ausg. Berlin 1838-1843. 2 Teile in 1 Buch. VIII, 352 S., 3 Tafeln: 407 S., 4 Tafeln. Ln
 
ISBN: 978-3-253-02016-2           Kurzübersicht Abkürzungen
 


Titelnummer: 2016

106.00 EUR
117.00 CHF

keine MwSt.


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Vorwort:
Die Untersuchung der Gesetze, denen die Bewegung des Lichtes, dessen Wirkungen sich allen unseren Sinnen auf unendlich mannigfache Weise täglich kund geben, unterworfen ist, hat eben deshalb die Naturforscher seit der frühesten Zeit lebhaft und vorzugsweise beschäftigt. Nicht bloß da, wo irgendwo bei einem Volke die Wissenschaften blüheten, finden wir die Optik mit besonderer Vorliebe behandelt, sondern selbst in den finstersten Jahrhunderten des Mittelalters die umfangreichsten Werke, wie sie kaum die neuere Zeit entstehen sahe, über diese Wissenschaft verfasst. Darum gewährt aber auch die Geschichte keiner anderen physikalischen Disciplin ein so hohes Interesse, wie die der Optik, indem es in keiner anderen, so wie hier, offenbar wird, daß der menschliche Geist nur in stufenweiser, und dabei doch im innigsten Zusammenhange stehender, Entwickelung zum endlichen Gewinne der Wahrheit heranreift.
Bekanntlich ist die Geschichte der Optik nicht bloß in Andeutungen, wie von Montucla, sondern auch in ausführlicherer Weise schon von Joseph Priestley in dem Werke the history and present state of discoveries relating to vision, light and colours. Lond., 1772 behandelt worden. Abgesehen aber davon, daß seit dem Erscheinen desselben beinahe ein Jahrhundert verflossen ist, dass man also die reiche Ausbeute der auf diesem Gebiete in der neueren Zeit angestellten Forschungen vergebens darin sucht, so beschränkt es sich auch, mit Uebergehung der Theorie, fast nur auf das Experimentale, und erhält überdies so viel Ungenaues, oder gar Unwahres, dass es von Klügel nur theilweise berichtigt werden konnte. Nichtsdestoweniger ist die Anerkennung, die jenes Werk, als die erste Arbeit dieser Art, jetzt schon siebzig Jahre hindurch gefunden hat, gewiss eine wohlverdiente gewesen.
Was die neue Bearbeitung einer ausführlichen Geschichte der Optik, die ich unternommen habe, betrifft, so fand ich mich hierzu nicht allein durch die Liebe, die ich immer für die Physik gehabt habe, sondern auch dadurch veranlasst, dass mir, so wie für die Physik überhaupt, so besonders auch für die Optik eine reichhaltige Bibliothek, und ein nicht minder reichhaltiger Apparat zu Gebote stehen. Wie ich diese Mittel benutzt habe, und noch weiter benutzen werde, darüber kommt das Urtheil den sachverständigen Publikum allein zu. Doch so viel sei mir erlaubt, zur Empfehlung meiner Arbeit zu sagen, dass ich mich nirgend auf eine fremde Autorität verlassen, sondern überall die Quellen selbst studirt habe. Der synchronistischen Methode bin ich gefolgt, weil sie es am besten übersehen lässt, wie und durch wen das ganze Gebäude der Optik zu seiner gegenwärtigen Höhe gediehen ist. ...

Berlin, im Juli 1838.
der Verfasser
    Inhaltsverzeichnis:
  • Erster Teil: Von Aristoteles bis Newton
    • Vorwort
    • Die Optik der Griechen
      • Plutarch
      • Diogenes Laertius
      • Johannes Stobaeus
      • Aristoteles
      • Euklides
      • Von den Brennspiegeln des Archimedes
      • Heron von Alexandrien
      • Ptolemäus
      • Damianus, der Sohn des Heliodor von Larissa
    • Die Römer
      • Seneca
      • Plinius
    • Die Araber
      • Alhazen
    • Die Europäer seit der Mitte des 13. Jahrhunderts
      • Vitello
      • Johannes Peckham
      • Roger Baco
      • Antonius Thylesius
      • Hieronymus Cardanus
      • Bernhardinus Telesius
      • Johann Baptista Porta
      • Franciscus Maurolycus
      • Baco von Verulam
      • Von der Erfindung der Mikroskope und Teleskope
      • Marcus Antonius de Dominis
      • Johann Kepler
      • Franciscus Aguilonius
      • Christoph Scheiner
      • René Descartes
      • Von der Entdeckung der Brenn- und Vereinigungsweiten der sphärischen Spiegel und Gläser
      • Athanasius Kircher
      • Caspar Schott
      • Die ersten Spiegel-Teleskope
      • Joannes Marcus Marci
      • Isaak Vossius
      • Franciscus Maria Grimaldi
      • Robert Boyle
      • Von der Verbesserung der Fernröhre und Mikroskope in der Mitte und gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts
      • Von den Brennlinien
      • 3 Falttafeln
  • Zweiter Teil: Von Newton bis Euler
    • Isaak Newton
    • Christian Huygens
    • Edme Mariotte
    • Pierre Bouguer
    • Johann Heinrich Lambert
    • Von den phosphoriszierenden Körpern
    • 4 Falttafeln